Rom – die ewige Stadt! Wie an kaum einem anderen Ort liegen Vergangenheit und Zukunft so nah beieinander. In einem smart BRABUS fortwo cabrio geht es auf Erkundungstour durch antike Gassen und vorbei an monumentalen Bauwerken. Mit an Bord: Architekt Francesco Colarossi.

Architekt Francesco Colarossi

Wie lebt es sich in der italienischen Hauptstadt? Kann die bedeutsame Vergangenheit mit der Geschwindigkeit des modernen Lebens harmonieren? Welcher Spirit füllt die Straßen Roms? Um diese Fragen zu beantworten, treffen wir mit Francesco Colarossi einen wahren Kenner der Stadt. Der vierzigjährige Architekt lebt die Transformation: Er ist Mitgründer von Coffice, einem Studio für nachhaltige Architektur und Stadtplanung. Im smart BRABUS fortwo cabrio begeben wir uns auf eine ungewöhnliche Spritztour – durch eine Stadt zwischen Antike und Zukunft.

Ciao Francesco, danke für deine Zeit. Was ist der beste Startpunkt für einen Tag in Rom?
Francesco Colarossi: Um im Herzen von Rom anzukommen, ohne sich dabei zu verlieren, empfehle ich einen der berühmten sieben Hügel Roms. Mein Tipp ist Celio. Das gleichnamige alte Stadtviertel von Rom ist ideal, um die Wahrzeichen der Stadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten. Man hat von hier auch einen tollen Blick auf eins der Highlights der Stadt: das Kolosseum. Aber bevor wir unsere Tour beginnen, brauchen wir noch etwas Energie. Wie wäre es mit einem Cappuccino im „Caffè Propaganda“? In dem Bistro gibt es auch sehr leckeren, hausgemachten Kuchen.

 

Sonnenstrahlen im Caffè Propaganda
Macarons im Caffè Propaganda in Rom
Caffè Propaganda in Rom

Gute Idee. Und was machen wir danach?
Francesco Colarossi: Auch wenn der römische Verkehr sehr dicht ist – mit dem smart können wir uns eine Tour zu den legendären Straßen und Monumenten des antiken Roms gönnen, ohne die engen Gassen fürchten zu müssen. Das nächste Ziel ist deshalb das historische Stadtviertel Testaccio. Es ist glücklicherweise vom Touristentrubel verschont geblieben. Hier habe ich das Architekturbüro Coffice eröffnet. In dieser Gegend mischt sich das modernisierte Stadtbild mit römischer Tradition. Die 9.000 Einwohner des Stadtteils genießen die Luftqualität einer Kleinstadt! Hier grüßen sich die Menschen und man hilft sich gegenseitig. Zwischenmenschlichkeit ist in einer Stadt wie Rom absolut notwendig!

schwarzer smart BRABUS fortwo in Rom

Francesco Colarossi im smart BRABUS fortwo

Wie schafft man eine Symbiose aus Moderne und Antike in einer Stadt wie Rom?
Francesco Colarossi: Die Geschichte von Rom ist in jeder Gasse zu spüren. Das macht diese Stadt wirklich weltweit einzigartig. Die Aufgabe von Architektur muss es sein, das Beste aus der Vergangenheit zu machen, aber auch das Neue zuzulassen. Das Museum MACRO ist ein Paradebeispiel dafür. Dieser alte Schlachthof ist heute ein wichtiger Bezugspunkt für zeitgenössische Kunst. Hier sieht man, wie ausgediente Industrieanlagen mithilfe moderner Architektur neu adaptiert wurden. Hier finden Shows und Avantgarde-Kunst-Events statt, wie zum Beispiel erst kürzlich REACTION ROMA. Diese Videoinstallation, geschaffen von einer Anwohnerinitiative, beschreibt die urbane Realität aus einer neuen Perspektive.

smart BRABUS fortwo vor dem Konstantinsbogen neben dem Kolosseum in Italien

Kunst macht hungrig, wo können wir mittags einen schnellen Snack bekommen?
Francesco Colarossi: Wenn man wenig Zeit hat, gibt es auch in Rom nichts Besseres als Streetfood. Auf dem Testaccio Markt findet man sowohl traditionelle Gerichte als auch innovative Kreationen – der place to be für Liebhaber authentischer Küche mit entspannter Atmosphäre. Mein Tipp ist die Food Box, über die schon der bekannte Reiseführer Gambero Rosso berichtet hat. Hier können wir römische Reisbällchen, gebratene Artischocken und Porchetta, den berühmten gerollten Schweinebraten, probieren.

Food Box in Rom

Auf dem Markt herrscht buntes Treiben. Dem Besucher eröffnet sich eine Palette von Farben, Düften und Gesichtern. Der Geist Roms spiegelt sich in den Gesten und Lächeln der Menschen wider. In dieser warmen, entspannten Atmosphäre lassen wir einen Moment die Seele baumeln. Hier gibt es zahlreiche lokale Spezialitäten zu probieren. Neben den beeindruckenden Monumenten trägt auch die gelassene Lebensart der Menschen zur Einzigartigkeit Roms bei.

Wir sind nur wenige Schritte von deinem Studio entfernt. Was beschäftigt euch zurzeit?
Francesco Colarossi:
Bei Coffice arbeiten wir zurzeit an einer Studie zum Thema Städtebau und der intelligenten Stadt der Zukunft. Es ist natürlich nicht immer einfach, Innovation, Nachhaltigkeit und ein ansprechendes Design miteinander zu kombinieren. Aber das ist unser Anspruch!

Architektur in Rom

Wie lebt es sich als Architekt in einer Stadt mit so vielen geschichtsträchtigen, berühmten Gebäuden?
Francesco Colarossi:
Die Geschichte Roms ist in dieser Stadt allgegenwärtig. Ich atme diese Luft von Geburt an ein – es ist eine große Quelle meiner Inspiration. Die Römer waren immer schon großartige Ingenieure. Deshalb haben ihre Werke so lange Bestand. Es ist unmöglich, ihre Fähigkeiten nicht zu bewundern.

Hast du als leidenschaftlicher Römer denn einen absoluten Lieblingsort in der Stadt?
Francesco Colarossi:
Ich besuche sehr gerne den Giardino delli Aranci, den „Garten der Orangen“. Es ist ein Ort aus meiner Kindheit. Von dort oben hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt. An diesem Ort habe ich beschlossen, Städteplaner zu werden. Ich habe die Stadt von oben gesehen und davon geträumt, sie in Zukunft mitzugestalten.

Der Verkehr in Rom ist chaotisch und es ist fast unmöglich, einen Parkplatz zu finden. Wie bewegst du dich in der Stadt?
Francesco Colarossi:
Es wäre schön, sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen zu können. Aber Rom ist zu groß, um das zu tun. Ein kleines Auto ist also die einzige sinnvolle Lösung. Ich empfehle, große, verbrauchsstarke Autos vor den Stadttoren stehen zu lassen und mit einem smart, zukünftig idealerweise mit einem smart electric drive, ins Zentrum zu fahren.

Kannst du das genauer erklären?
Francesco Colarossi:
Ich möchte öffentlichen Parkraum für Autos mit Verbrennungsmotoren an den Stadtrand verbannen: Die Menschen können von dort mit Elektroautos oder Elektrofahrrädern ins Stadtzentrum fahren. Wir würden auf diese Weise den Smog und den Verkehr im historischen Zentrum verringern und könnten uns alle einfacher durch die Stadt bewegen.

Archiktekt Francesco Colarossi in einer Bar

Austern in Rom

Francesco – Zeit für eine Erfrischung?
Francesco Colarossi:
Ich bringe euch zum „Porto Fluviale”, dem „Flusshafen” – eines der derzeit angesagtesten Lokale. Hier gibt es tolle Vorspeisen. Das ist typisch Italienisch: mit Freunden vor dem Abendessen etwas „knabbern“ und nach der Arbeit entspannen. Ein Glas Wein und finger food lassen den Hunger etwas verfliegen, ohne dass man sich gleich den Bauch vollschlägt.

Francesco Colaross isst Spaghetti
Nachtleben in Rom
Spaghetti in Rom
Menschen in einer Bar in Rom

Der Aperitif war klasse. Aber jetzt lass uns doch ein typisch römisches Gericht probieren…
Francesco Colarossi:
Lass uns doch zu „Angelina“ gehen. Ein Bistro mit industriellem Charme und einer Prise shabby chic. Es gibt eine große Auswahl. Vor allem die römischen Pastagerichte sind hier zu empfehlen: cacio e pepe (Käse und Pfeffer), Carbonara, Amatriciana oder Spaghetti alla Gricia. Dazu ein gutes Glas Chianti und frischer Chicorée, der in der Pfanne erhitzt wird – natürlich mit viel Knoblauch!

Bistro Angelina in Rom

Wie beenden wir diesen schönen Tag?
Francesco Colarossi:
Da würdest du nicht drauf kommen… wir gehen ins Kino. Im Pigneto, einem der jüngeren Viertel Roms, gibt es ein kulturelles Zentrum – ein kleines Juwel. Hier werden Dokus und Independent-Filme gezeigt, die man nie in einem Mainstream-Kinosaal zu sehen bekommen würde.

Francesco Colarossi ist ein römischer Architekt. Im Herzen des Stadtteils Testaccio betreibt er das Designstudio „Coffice“. Als leidenschaftlicher Stadtplaner träumt Francesco von einer grünen Stadt und übergreifender Elektromobilität. Sein Entwurf „Solar Wind“, der Windräder in die Trägerkonstruktion von Autobahnbrücken integriert, wurde mit dem World Infrastructure Energy Award ausgezeichnet. In Rom hat Coffice stilvoll designte Solarpanels für Elektroauto-Ladestationen errichtet.

schwarzer smart BRABUS fortwo in Rom

Local Secrets Rom:

Caffè Propaganda
Via Claudia 15
00184 Rom
www.caffepropaganda.it

Macro Testaccio e La Pelanda
Centro di produzione culturale
Piazza Orazio Giustiniani 4
00153 Rom
www.museomacro.org

Food Box
Mercato di Testaccio
Via Beniamino Franklin 12/C
00153 Rom

Coffice Architettura
Via Luca della Robbia 35
00153 Rom
www.coffice.org

Giardino degli Aranci
Via di Santa Sabina
00153 Rom

Porto Fluviale
Via del Porto Fluviale 22
00154 Rom
www.portofluviale.com

Ristorante Angelina a Testaccio
Via Galvani 24a
00153 Rom
www.ristoranteangelina.com